Dr. Marx Medizintechnik GmbH i.L.
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KÜNSTLICHES EIS
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REPLANTAT-BEUTEL und KÜNSTLICHES EIS jetzt von WERO
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KÜNSTLICHES EIS
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Das KÜNSTLICHES EIS besteht aus völlig ungefährlichen Kristallen. Beim Auflösen dieser Kristalle in Flüssigkeit (bevorzugt Wasser, aber auch wässrige Getränke oder einfache Infusionslösungen) wird Energie verbraucht. Dadurch kühlt sich die Mischung aus KÜNSTLICHES EIS und Flüssigkeit ab.

Wir bieten KÜNSTLICHES EIS in versiegelten, sehr dichten Stand-Beuteln zu je 500 Gramm an. Im Einsatzfall mischen Sie einfach das Pulver im Verhältnis 1 zu 1 mit einer Flüssigkeit (Wasser, Getränke o.ä.).

Je kühler diese Flüssigkeit ist, desto schneller gelangt man zur optimalen Temperatur von 4 Grad Celsius. KÜNSTLICHES EIS sorgt von selbst dafür, dass die Mischung nicht zu kalt wird (weil bei z.B. 2 Grad Celsium zu wenig Energie zum Auflösen der Kristalle vorhanden ist). Mit anderen Worten: Das Unterschreiten des Gefrierpunkts von Wasser ist ausgeschlossen, menschliches Gewebe (also das Unfallamputat)kann keine Erfrierungen bekommen.

Warum sollte man keine andere Methode zur Kühlung von Unfallamputaten einsetzen?

Dies wird klar, wenn man die Vorteile des KÜNSTLICHES EIS gegenüber anderen Kühlmethoden sieht:

Das KÜNSTLICHES EIS liefert eine optimale Kühltemperatur von ca. 4 Grad Celsius. Niedrigere Temperaturen können zu Erfrierungen führen!
KÜNSTLICHES EIS ist absolut ungefährlich und ungiftig. - Das Unfallamputat kann auch bei zufälligem Kontakt damit keinen Schaden nehmen.
Das Produkt  KÜNSTLICHES EIS kühlt gleichmäßig und rundum. - "Knackies" ohne Flüßigkeit kühlen an manchen Stellen zu stark, an anderen gar nicht.

KÜNSTLICHES EIS ist so sicher und ohne Wasser verpackt, dass es dauerhaft haltbar ist, solange die Verpackung nicht beschädigt ist. Deshalb gibt es kein Verfallsdatum und keinen zeitlichen Verfall.

KÜNSTLICHES EIS ist ungiftig und nicht ätzend. Es besteht aus einem pharmakologisch sorgfältigen untersuchten Rohprodukt.

Die Norm DIN EN 1789:2007 Rettungsfahrzeuge und deren Ausrüstung ... legt in Tabelle 16, Ziffer 5, fest, dass Behältnisse für Replantate eine Temperatur von (4 +/- 2) °C für mindestens 2 h halten müssen. Das gelingt nur, wenn man den Behältnissen zusätzlich ein kühlendes Medium, z.B. Eis, KÜNSTLICHES EIS oder Harnstoff, jeweils gelöst z.B. in Wasser, hinzu gibt.

Wir empfehlen, zu beginnen mit jeweils Eis und Wasser im Verhältnis 1 : 1 (dabei ist es egal, ob Gewicht oder Volumen - so genau geht es nicht). Die Menge der kühlen Lösung muss so groß sein, dass das Amputat (das trocken im inneren Beutel bleibt) ringsum, also auch weit genug oben, vom Kühlmedium umgeben wird. Es reicht also nicht, wenn von zwei Seiten gekühlt wird, die anderen vier Seiten aber ungekühlt bleiben.

Abhängend von der Größe des Amputats, von der umgebenden Temperatur und von der Dauer des Transports wird teilweise so viel Wärme von außen zugeführt, dass man weiteres Eis (natürliches oder künstliches) hinzu geben muss, um die Temperatur von 4 bis 6 °C aufrecht zu erhalten.

Das geht leider nicht mit "schätzen" und auch nicht mit einer exakten vorherigen Festlegung, denn (siehe oben) es gibt zu viele Einflussgrößen.

Wir empfehlen Anschaffung und Verwendung eines elektronischen Thermometers, das über einen Messbereich von z.B. - 10 bis + 50 °C verfügt. Genauigkeit ist hier nicht erforderlich - die Preisklasse bis 20 EUR reicht.

Das in der selben Norm EN 1789:2007 in Tabelle 12, Ziffer 5, genannte Thermometer ist zur Messung von Körpertemperatur gedacht und hierfür nicht geeignet.

Wir bitte ausdrücklich um Hinweise aus der Praxis und von Mitarbeitern im Rettungsdienst, wie wir hier zu noch besseren Anleitungen kommen können. Besonders sind auch Physiologen eingeladen, uns mit ihrem Wissen zu helfen.

Die PRODUKT-BESCHREIBUNG KÜNSTLICHES EIS zeigt weitere Einzelheiten